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Aikiyam-School

Infos vom Oktober 2011


 

In Sanskrit  bedeutet „Aikiyam“  Harmonie/Einheit. Tatsächlich sind diese Worte die treffenden, um meine Arbeitsstelle zu beschreiben.

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Nach meiner ersten Arbeitswoche fällt es mir durchaus leichter, über mein Projekt Informationen zu vermitteln,  da mittlerweile alles greifbar nah geworden ist und ich von nichts Abstraktem mehr sprechen muss.An der Aikiyam School werden insgesamt über 200 Kinder und Jugendliche bilingual unterrichtet. Den Schulklassen 1 – 8 geht ein Kindergarten voraus, in dem den ganzen Tag gespielt, gesungen und getanzt wird.  Schon hier tragen die Kinder die Schuluniform: grüne fein karierte Blusen, und gleichfarbige kurze Hosen und Röcke.

Zusammen mit Selvaraj bin ich für die 2. Klasse verantwortlich. Von deren Energielevel und Begeisterungsfähigkeit bin ich zutiefst beeindruckt. Nach der mit der 3. Klasse zusammengelegten  Morgenrunde wird mit geschlossenen Augen ein Gebet in Form von Sprechgesang angestimmt, dessen Bedeutung ich noch nicht ganz durchschaut habe. Es ist unglaublich, wie konzentriert und besonnen die Kinder ein gemeinsames dynamisches und rhythmisches Level erreichen.


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Links das Klassenzimmer der 2. Klasse

 Danach beginnt der Unterricht um 8.30 Uhr. Täglich stehen English Reading + Writing, Tamil und Mathematik auf dem Stundenplan. Variabel sind Unterrichtsfächer wie Schwimmen, Töpfern, Kunst, Library Time und die sogenannte Choice Time, in der Lego bauen, Puzzeln, Bauen, sticken, lesen, usw. angesagt sind. Ein Zitat der kleinen Jeevanas: Choice Time means Game Time!!!!!!!

In der Snack Time, die von 10.30 bis 11.00 Uhr stattfindet, gibt es grüne oder braune Erbsen, manchmal Marmeladenbrote, und dazu einen süßen Chai Tee. Perfekt. Zum Lunch, das von 12.45 Uhr bis 13.30 dauert, gibt es ein medium-scharfes Reisgericht mit verschiedenen Beilagen, manchmal noch eine Banane oder Guave dazu. Während dieser Essenszeiten bleibt Zeit für Gespräche mit meinen Kollegen und vor allem Spaß mit den Schülern. Ich bekomme geduldige Unterstützung  von ihnen beim Tamillernen, so kam es einer schönen Lunchtime, dass ich vor mir einen Haufen Kinder fand, die, während ich meinen Teller mit der Hand leerschaufelte, lauthals die Zahlen von 1 bis 100 verkündeten. Hängengeblieben sind momentan nur die ersten zehn, aber das wird schon.

 

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Sitzgelegenheiten, um sein Lunch zu verzehren, oder auch einen Chai um drei  😉

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The children and me 

 

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Selvaraj – mein Kollege und bester tamilischer Kumpel. In ein paar Tagen wird er Vater!

 

Und hier noch ein paar Ausschnitte vom Lehrerausflug, der zur Feier des „Teachers‘ Day“ stattfand…

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Shanti – Tamilteacher


3 Comments »

  1. Sabine Schauß sagt:

    Hallo!!!!
    Ei schöner aufschlussreicher Artikel ist das! Ich freue mich, dass es dir da so gut gefällt. Die Infos lassen ein tolles Bild und Gefühl entstehen. Wie muss das erst sein, wenn man wirklich vor Ort ist!?
    Alles Gute weiterhin und viel Gesundheit!
    Liebste Grüße aus Heidelberg!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. Opa Schierwater sagt:

    Hallo Corli, dumm wie ich bin, habe ich erst soeben durch Sabines Hilfe Deinen ausführlichen Bericht entdeckt. Das läuft ja offenbar alles großartig. Oma und ich sind darüber höchst erfreut und wünschen Dir weiterhin viel Erfolg und Freude an Deiner sinnvollen Tätigkeit. Halte uns weiter schön auf dem Laufenden!
    Herzlichste Grüße von Oma und Opa

  3. Amelie sagt:

    Hallo Carooo!! ich bin zutiefst beeinfruckt von diesen wunderbaren Impressionen! 🙂 wie klingt Tamil? ist es warm?
    ganz liebe grüße von hier! hab spaß, amüsiere dich und lerne Tamil 🙂

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