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5 Dinge, die man nicht vergessen sollte:

26. August 2011 von Kaspar

1. Den Reisepass, das Visum und Flugticket (32 g)
Ohne diese Dinge kommt man gar nicht erst nach Indien, geschweige denn in das Flugzeug.
Und gerade auf den Reisepass sollten wir gut aufpassen! Denn verlieren wir den, müssen wir im Zweifelsfall zurück nach Deutschland und einen neuen Beantragen. Und das Visum wohl auch…
Aber das muss ja nicht sein.
Deshalb gilt während des Aufenthalts: Sich lieber erstmal mit einer Kopie ausweisen und den Pass sicher im Safe verwahren.

2. Eine wasserdichte Tasche (661 g)
Während der Zeiten des Monsuns kommt man wohl nicht drum herum mit Hab und Gut durch den Regen zu müssen.
Da empfiehlt es sich eine wasserdichte Tasche für die Sachen dabeizuhaben.
Gerade jetzt, Ende August, hat der Sommermonsun in der Region von Auroville schon eingesetzt und füllt die Wasserreservoirs wieder auf  – aber er bringt auch ein etwas kühleres Klima mit. Das ist für uns in der Anfangszeit sicherlich angenehm und hilft bei der Akklimatisierung.

3. Eine Kreditkarte (8 g)
Ohne Moos nichts los – trotz Aurovilles eigentlicher Philosophie einer geldlosen Gesellschaft.
Jeder von uns Freiwilligen bekommt monatlich 220 Euro von AVI-Deutschland überwiesen. Darin enthalten sind Unterkunftsgeld (60 €), Verpflegungspauschale (60 €) und Taschengeld (100 €). Um an das Geld kostengünstig dranzukommen, haben viele von uns ein kostenloses DKB-Cash-Konto eröffnet, das es ermöglicht mit der dazugehörigen Kreditkarte umsonst im Ausland Geld abzuheben.
Ob das auch so reibungsfrei funktioniert, wie es sich jetzt anhört, werden wir dann bald erfahren. Unsere Vorgänger hatten damit aber keine Probleme.

4. Desinfektionsspray + Plaster (97 g)
Was in Indien so alles an Krankheitserregern, Parasiten, Viren und Keimen kreucht und fleucht will man vielleicht nicht so genau Wissen. Erst recht nicht welche Auswirkungen diese haben, wenn man sie sich erstmal eingefangen hat.
Deshalb tut es Not jede noch so kleine Wunde oder Schnittverletzung sofort zu desinfizieren und mit Pflastern abzudecken – gerade an Händen und Füßen.
Einer unser Vorgänger hat sich bei der Arbeit eine kleine Verletzung am Fuß zugezogen. Nicht weiter schlimm… Die Wunde ist verheilt und es war alles wieder gut – fast. Denn über die Wunde hatte er sich einen Keim eingefangen und einige Zeit später schwoll sein kompletter linker Arm an. Daraufhin musste er ins Krankenhaus nach Chennai, wo der Keim mit Antibiotika-Keulen überwunden wurde. Nur das Immunsystem leider auch. Eine Narbe am Ellenbogen erinnert ihn wohl sein Leben lang daran.
Aber ich will hier jetzt auch keine Panik verbreiten.
Das Desinfektionsspray und ein Pflaster tun es ja auch.

5. Ein Taschenmesser (100 g)
Der Survivalgegenstand schlecht hin und immer praktisch.
Ob man sich nun an die „Cook it, peel it, or leave it“-Essenregel halten will, sich eine Stulle schmiert, das Seil für die Hängematte kürzt, oder, wie empfohlen, vom Neembaum probiert.

Gesamtgewicht: 898 g
(Passt also alles bequem ins Handgepäck, das 7 kg wiegen darf.)


1 Kommentar »

  1. Claudio sagt:

    Obwohl man vom Taschenmesser im Handgepäck lieber abraten sollte 😉

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