RSS Feed

Author Archive

  1. Mahabalipuram bzw. Mamallapuram

    Oktober 16, 2017 by Mira

    Busse mit geschlossenen Türen? Gibt es hier nicht!

    Seit Tagen ist der Himmel grau und wolkenverhangen. Immer wieder nieselt, regnet, stürmt oder gewittert es. Doch auf die richtig heftigen Regenfälle, die dem Grundwasserspiegel hier so gut tun würden, warten wir noch. Aber wegen solch eines Wetters den ganzen Tag nur zu Hause herumhängen kommt für uns deshalb noch lange nicht in Frage! So hat unser lieber Manuel auch für diesen Sonntag wieder einen Trip geplant und mitgekommen sind neben Manuel und mir noch Nina und Said. Von Pondicherry aus ging unsere zweistündige  Busfahrt nach Mahabalipuram bzw. Mamallapuram (viele Orte hier scheinen mehrere Namen zu haben) und ich frage mich, warum die Tamilen noch nicht taub sind, so laut wie die Musik, egal ob in Bussen oder in den Tempeln, immer abgespielt wird. Auch die Hupen könnten lauter nicht sein.

     

    Als wir von unseren Mitfahrern freundlich darauf hingewiesen werden, dass wir nun in Mahabalipuram sind, steigen wir aus und stehen etwas orientierungslos neben dem Highway am Stadteingang. Wir lassen uns von einem Rikschahfahrer überrumpeln und werden für 200 Rupien pro Person (ja, eindeutig zu viel, trotz Feilschens) den gesamten Tag herumgefahren. Diesmal gibt es keine hohen Berge mit hunderten von Stufen, die bestiegen werden müssen, dennoch haben wir einen recht schönen Ausblick (aufs Meer):

    Im Laufe des Tages sehen wir viele Baudenkmäler aus der Pallava-Zeit (7. bis 9. Jh. n.Chr.). Tempel, die aus einem einzigen Stein herausgeschlagen wurden, sogenannte Rathas. Höhlenartige Tempel, freistehende Tempel und sehr viele Reliefs.

    Herabkunft der Ganga

    Kühe – auch vor über 1300 Jahren schon wichtig

    Rathas

    Kampf von Gut und Böse

    Nach unserer Sightseeing-Tour der architektonisch bewundernswerten Elemente, werden wir zum Strand gefahren, genauer gesagt zum europäischen Strandabschnitt. Mahabalipuram ist nämlich eine der Touristenattraktionen Tamil Nadus, sowohl unter ausländischen als auch inländischen Touristen. Immer wieder haben wir heute auch „Weiße“ gesehen, die Einwohner scheinen ziemlich gut Englisch sprechen zu können und überall werden Essen oder Souvernirs für Touristen angeboten. Doch warum gibt es zwei verschiedene Strandabschnitte? Weil Inder eine andere Vorstellung von Strandurlaub zu haben scheinen als Europäer. Am europäischen Strandabschnitt liegen ein paar Fischerboote und Kühe herum und ein paar Weiße surfen in den sich brechenden Wellen. Kein einsamer Palmensanstrand, aber immerhin liegt hier (fast) kein Müll herum und Baden lässt es sich hier schon recht gut. Doch wir wollen auch den indischen Strandabschnitt sehen. Strand? Ich würde wohl eher sagen Jahrmarkt. Menschenmassen schieben sich an Buden, in denen Essen, Souvenirs und sonstiger Krimskrams angeboten wird, vorbei. Schießbuden, Karussels und Pferde für den „romantischen“ Strandritt fehlen natürlich auch nicht. Nur baden tut keiner. Viele Inder können nämlich auch gar nicht schwimmen.

    Den anderen wird es etwas zu viel und letztlich machen wir uns auf den Heimweg. Kaum steigen wir beim Highway aus der Rikschah, kommt auch schon ein Bus. Wir steigen ein und sind überrascht: Ruhe! Es gibt tatsächlich Busse, in denen man nicht mit Musik beschallt wird, sondern in großzügigen, bequemen Sitzen schlafen bzw. dösen darf – gegen einen Aufpreis, versteht sich.

    3 Stunden, nachdem ich Mahabalipuram verlassen habe, komme ich auf Discipline an und werde gleich sofort von Jasper und Daniel gerufen – das muss ich mir anschauen! Eine große, gelb-schwarz gestreifte Spinne hatte ihr Netz in eine Bananenstaude gewebt und sich als sehr aggressiv herausgestellt. Die beiden Jungs „fütterten“ die Spinne mit verschiedensten Insekten indem sie diese in ihr Netz warfen. Sobald sich die Insekten im Netz verfangen hatten, kam die Spinne herbei, rollte sie in einem rasendem Tempo mit ihrem Faden ein und tötete sie durch ihren Biss. Und als sich die Insekten nicht mehr bewegten, wurden sie von der Spinne „ausgesaugt“.

    Die Tierwelt von Auroville ist schon recht interessant und eindeutig anders als die in Berlin bzw. Mitteleuropa. Doch genauer möchte ich auf sie erst in einem anderen Blogbeitrag eingehen.


  2. Gingee

    Oktober 9, 2017 by Mira

    Unser Schweiß brennt uns in unseren Augen. Die Sonne brennt bei 30°C+ unerbitterlich auf uns nieder, während wir Rajagiri und Krishnagiri besteigen. Wie sind wir (Manuel, Jasper und ich) bloß an diesen Ort namens Gingee (Senji) mit Ruinen aus längst vergangenen Zeiten, erbaut hoch oben auf Bergen, die aussehen wie aufgeschüttete Steinhaufen, gekommen? Durch die Planung unseres Travel Guides Manuel und natürlich mit dem öffentlichen Bus! Um den Tag effizient nutzen zu können, sind wir früh aufgestanden trotz eines langen Abends zuvor auf der Pizzanight im Youthcenter. Von Pondicherry aus fuhren wir die einschläfernden 1½h mit dem Bus durch das kultivierte Flachland von Tamil Nadu, stets laute, tamilische Musik hörend. Doch dann erheben sich auf einmal erste Bergkuppen am Horizont und ehe wir uns versehen, stehen wir zwischen Reisfeldern vor dem ersten Berg, auf dem sich das Queens fort befindet – Krishnagiri.

    Der erste Palast auf diesen Bergen wurde im 9.Jh n.Chr. in der Chola-Dynastie erbaut und ist seitdem ständig aus- und umgebaut worden von den verschiedensten Herrschern und Dynastien. Viele Stufen müssen wir erklimmen, was wie oben schon beschrieben, in praller Sonne ziemlich schweißtreibend ist. Doch während wir in alten, halb zerfallenen Palastgemäuern von Dutzenden von Libellen umschwirrt werden, ergibt sich uns ein Ausblick auf das, was noch vor uns liegt: Rajagiri (der rechte Berg im Bild):

    Noch mehr Stufen, die wir emporsteigen müssen, noch mehr Schweiß, der fließen wird, doch wissend, dass einem von diesem noch höheren Berg, ein noch fantastischerer Ausblick gewährt wird. Unsere Erwartungen wurden erfüllt:

    Zur einen Seite hin sieht man die Stadt Gingee und den Berg Krishnagiri. Zur anderen Seite hin eröffnet sich uns ein Blick auf die ursprüngliche Vegetation Tamil Nadus vor der Kolonialzeit: Zwischen den steinigen Bergen ein grüner, wilder Dschungel (und in diesem immer wieder mal eine Tempel- oder Palastruine zu sehen). Auch Rajagiri selbst ist ein ziemlich überwucherter Ort und so kommt man sich beim Erkunden der Ruinen und beim Überklettern von Felsen fast vor wie Indiana Jones.

    Auch mussten wir uns vor „gefährlichen“ Tieren in Acht nehmen: Affen. Diese Tiere mögen auf den ersten Blick ganz niedlich sein, doch sobald sie sich einem nähern fletschen sie die Zähne, knurren und springen einen sogar an. Durch diese aufdringlichen Affen mussten wir auf Rajagiri lange nach einem ruhigen Ort suchen, um den Ausblick genießen zu können.

     

    Aber die Affen waren nicht die einzigen aufdringlichen Lebewesen an diesem Tag. In Gingee scheint man nicht so oft „Weiße“ zu sehen und so wurde uns oft die Hand geschüttelt, teilweise sogar geküsst, ständig hat man uns danach gefragt, wo wir her kommen und wie wir heißen. Und alle wollten ein Selfie mit uns machen. Als wir dann anfingen mit ihnen Smaltalk auf Tamil zu betreiben, hat es eigentlich alle Tamilen sehr erfreut und ihnen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Und es hat uns wahrscheinlich auch geholfen beim Feilschen. Manuel hat es tatsächlich geschafft, den Preis für die Rikschafahrt zurück in die Stadt (weil wir alle echt fertig waren nach zwei Bergerkletterungen) von 70 Rupien auf 25 Rupien zu senken. In Gingee ist uns dann der Bus fast vor der Nase weggefahren, doch durch einen Wink des Ticketverkäufers sind wir einfach auf den schon anfahrenden Bus raufgesprungen – hier in Indien ganz normal. Völlig erschöpft, aber sehr zufrieden mit den heutigen Tag lassen wir uns dann auf der Rückfahrt an einer größeren Bushaltestelle auch noch von einem der vielen Streetfoodverkäufer, die den Bus während seines kurzen Stillstandes erobern, etwas leckeres andrehen und dösen auf der langen Rückfahrt glücklich und zufrieden im Bus vor uns hin – in Gedanken an den heutigen genialen Tag.


  3. Aller Anfang ist schwer

    Oktober 2, 2017 by Mira

    Was macht man eigentlich, wenn man an einen neuen Ort zieht und sich dort für ein Jahr ein neues Leben aufbauen muss? Besonders, wenn einen die Arbeit nicht gleich von Anfang an weder psychisch noch physisch herausfordert? Man hat sehr viel freie Zeit, um an all das zu denken, was man aus Deutschland vermisst. An seine Familie, an das geliebte eigene Fahrrad und das gute öffentliche Verkehrsmittelsystem seiner Stadt, an das Essen und an seine Hobbys. Mit ersterer kann man dank des Internets ständig in Kontakt treten – sofern man nicht gerade einen Stromausfall und ziemlich schlechtes WLAN hat oder man vertraut sich seinen Mitfreiwlligen an. Warum vermisse ich mein geliebtes eigenes Fahrrad und das berliner Verkehrsmittelsystem, über das ich doch sonst immer wieder mal geschimpft habe? Weil man hier in Auroville ohne auskommen muss – und das verdammt schwierig ist. Außer man besorgt sich ein nicht gerade umweltfreundliches Motorrad. Ja, ich fahre hier jetzt tatsächlich Motorrad, habe mir vor einer Woche eines gekauft. Eine Hero Honda Splendor Plus, ein indisches Standardmodell also:

    Aber was soll man denn sonst machen, wenn man unabhängig, schnell und als weibliche Person sicher egal zu welcher Tageszeit von A nach B möchte? Wobei „sicher“ hier nicht im Sinne von Verkehr gemeint sein kann. Zu gewissen Tageszeiten sind die Dorf- und Landstraßen einfach nur Stress pur – nicht nur für Fahranfänger wie mich. Schlechte Straßenbeläge, teilweise respektlose Verkehrsteilnehmer und unberechenbare Hunde und Kühe. Doch missen möchte ich meine Trips in die Umgenung nicht. Einerseits sind sie Zeitfüller und andererseits befriedigen sie mein Verlangen, Indien zu entdecken und zu erleben. Man hat die Möglichkeit das Dorfleben zu beobachten. Lächelnde Kinder winken einem zu. Und man darf die vielen großen und kleinen Tempel bewundern, die es hier überall zu scheinen gibt:

    Aber man kann auch mal eben zum Strand fahren, um baden zu gehen. Und sich z.B. den Sonnenaufgang über dem indischen Ozean anzuschauen:

    Dass wir dafür schon um 5 Uhr aufstehen mussten, stellte für mich kein Problem dar. Mittlerweile wache ich nämlich jeden Tag ziemlich genau um 5 Uhr auf – ohne Wecker und noch lange vor Sonnenaufgang. So regelmäßig war mein Schlafrhythmus in Deutschland noch nie. Neben Motorradtrips in die Umgebung gibt es auch noch die Möglichkeit, in seiner freien Zeit nach Pondicherry zu fahren. Dafür den öffentlichen Bus zu nehmen ist schon ein kleines Abenteuer für sich, besonders wenn man noch Schwierigkeiten hat, ein verneinendes Kopfschütteln und ein bejahendes Kopfwackeln zu unterscheiden. Doch wir haben es irgendwie geschaft und neben Einkäufen auf dem Markt standen auch Besichtigung des Strandes, eines Tempels und ein Spaziergang durch die doch recht hübsche Altstadt von Pondicherry an.

     

    Als wir dann jedoch zur bus main station laufen wollten, mussten wir einer Hauptverkehrsstraße raus aus der Altstadt folgen. Es stank nach Abgasen und Fäkalien, der Fluss war eine reinste Drecks- und Müllbrühe. Und am Straßenrand preisten Händler ihre Ware an, andere Menschen schliefen dort neben ein paar Tüten voller Besitz. Auch das ist Indien:

    Doch genug davon. Wieso vermisse ich an Deutschland das Essen? Deutsches Essen expliziet vermisse ich gar nicht so sehr. Es ist eher die Tatsache, dass meine eigene Ernährung bisher nicht gerade sonderlich gesund und ausgewogen zu sein scheint. Ich könnte versuchen, mich genauso zu ernähren, wie ich es in Deutschland getan habe, doch dann müsste ich tief in die Taschen greifen. Also heißt es jetzt erstmal, eine andere Art der gesunden Ernährung herausfinden, wie sie hier möglich und preislich in Ordnung ist.

    Zum letzten Punkt: In Deutschland hatte ich viele Hobbys, meine Nachmittage waren immer irgendwie ausgefüllt. Hier angekommen hatte ich nichts. Stimmt nicht ganz, dreinmal die Woche hatten wir Tamilunterricht am Nachmittag, mittlerweile sind es nur noch zwei Tage die Woche. Dennoch hatten wir immer noch sehr viel freie Zeit und meine Arbeit hat mich in der Anfangszeit auch nicht gerade sonderlich ausgelastet. Es war schrecklich für mich. Auch, da ich ja noch nicht so lange ein Motorrad besitze und daher ziemlich an diesen Ort gebunden war. Also fing ich an, mir Hobbys zu suchen, um diesen Zustand zu ändern. Filmeabende in Sadhana Forest, Salsatanzstunden, Bücher aus der Bibliothek ausleihen oder sich selbst Programmieren beibringen stehen nun auf dem Plan. Hinzu kommen Geburtstagspartys oder der Besuch von einem klassischen indischen Musikkonzert.

    So langsam füllt sich meine Zeit, so langsam komme ich an und fühle mich wohl. Auch meine Arbeit hat die ersten Herausforderungen für mich, doch von denen möchte ich erst später berichten, wenn ich das Gefühl habe, meine Arbeitsstelle im Allgemeinen besser verstanden zu haben und erste (erfolgreiche) Projekte durchgeführt haben werde.


  4. Einkaufen in Pondicherry

    September 16, 2017 by Mira

    Um kurz vor halb 9 kommt der Bus, der mich nach Pondicherry bringt. Bärbel und Frank fahren auch mit, denn auch sie wollen in Pondi einkaufen gehen. Wir verlassen Auroville und schon bald zeigt sich das typische Indienbild am Straßenrand. Je näher wir Pondi kommen, desto voller werden die Straßen und schließlich halten wir vor der Ashram Dining Hall. Frank und Bärbel wollen im Ashram zuerst noch meditieren und so mache ich mich allein mit der Wegbeschreibung auf zum Markt. Zuerst durchquere ich eine Tempelanlage, in der auch jetzt morgens schon reger Betrieb herrscht. Danach soll ich links in die Nehrustreet einbiegen, eine Haupteinkaufsstraße hier und so lange weiter geradeaus laufen, bis mir intensiver Fischgeruch entgegenkommt. Prompt finde ich mich in einem Gewimmel wieder, wie ich es bisher nicht kenne. Die Tamilen in ihren bunten Kleidern drängeln sich in Massen durch die engen Gänge. Jeder Verkäufer preist laut seine Ware an und man muss aufpassen, dass man nicht auf sie rauf tritt, wenn sie nicht gar schon in den Gang gefallen/gerollt ist. An der einen Ecke riecht es nach Fisch, an der nächsten nach den herrlich duftenden Jasmingirlanden. Obst und Gemüse wird in allen möglichen Größen und Formen angeboten. Nicht gekühltes Fleisch wird vor den Augen des Kunden kleingehackt. Lange laufe ich nur kreuz und quer, bevor ich anfange, etwas zu kaufen, denn erstmal möchte ich mir einen Überblick verschaffen. Zum Glück haben einige Händler Preisschilder ausgehängt, so dass ich weder durch fehlende Sprach- noch Feilschkenntnisse beeinträchtigt werde. Gemüse bekommt man hier ziemlich billig (3kg in der Summe für ca. 1€) und so laufe ich mit einer vollen Karstadtplastiktüte (denn erstaunlicher Weise gibt es hier beim Kauf keine Plastiktüten dazu) durch die Nehrustreet zurück zum Bus. Mittlerweile haben in dieser Haupteinkaufsstraße die ersten Geschäfte aufgemacht und voller Neugier schaue ich in einige Modegeschäfte hinein. Wie farbenfroh sich die Inder doch kleiden! Letztlich setze ich mich aber noch in einen Park, nasche ein bisschen Halwa und beobachte die Bewohner Pondicherrys. Pondi scheint nicht nur hinduistische (oder buddhistische) Tamilen zu beheimaten, denn es laufen auch immer wieder verschleierte Frauen und sogar ein paar Nonnen an mir vorüber. Doch eine französische Beeinflussung durch die Kolonialzeit macht sich mir bisher eigentlich nur an den Straßennamen sowie in gewisser Weise an der Architektur bemerkbar.

     

    Gerne würde ich euch ein paar Bilder von meinem heutigen Erlebnis zeigen, doch leider habe ich vergessen, meine Kamera mitzunehmen und daher kann ich euch nur das leckere Ergebnis des heutigen Tages zeigen.


  5. Ein Traum?!

    September 7, 2017 by Mira

    Wir rasen mit unseren Fahrrädern durch die finstre Tropennacht, einzig erhellt durch den Vollmondschein und unsere schwachen Stirnlampen. Über holprige Sandpisten wollen wir nach Hause. Ständig blitzen grüne Punkte im Gestrüpp längs des Weges auf, wenn wir unseren Blick dorthin wenden. Auf einmal erscheinen zwei große, grüne Punkte. Beim sich ihnen Nähern fangen sie an zu bellen. Doch schon sind wir auf der Farm. Unter nur Silhouetteartig zu sehenden riesigen Kokospalmen und zwischen diesen umherfliegend winzige Glühwürmchen wandeln wir zu unseren Kapseln, freudig, unsere geduldeten Mitbewohner Ameise, Spinne und Co wiederzusehen. Lediglich die Mücken könnten gern fern bleiben. So legen wir uns zu Ruh. Den Grillen, Vögeln und Mücken sowie natürlich der tamilischen Tempelmusik träumend hörn zu.

    Hier mal ein paar Bilder dieser sogenannten Kapseln, in denen ich jetzt zusammen mit Daniel und Jasper wohne:

    Die ganzen schwarzen Punkte in der Kiste sind übrigens Ameisen. Und das kleine rote Häuschen ist unsere Komposttoilette. Wer  mehr über Discipline erfahren möchte, der kann sich auch gerne diesen etwas älteren Blogbeitrag durchlesen:

    Oh, wie schön ist Discipline!