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Rückkerherseminar: Plus Minus 5 Minuten

30. August 2012 von Kaspar

Sieben Tage Deutschland haben wir uns gegeben, bis sich unsere Truppe am Wannsee zur Reflexion unserer Zeit in Auroville getroffen hat. Mit Spaß, Spiel, viel Feedback, Rückkerherarbeitsplanung, intensivem Austausch und außerdem, um im Großen und Ganzen eine Brücke vom indischen Alltag ins Hier und Jetzt zu bauen.

Bei der Traumreise zum Beispiel, kamen die verschiedensten Erinnerungen und Erfahrungen aus den letzten Ecken unserer grauen Zellen wieder hoch. Wie Caro damals mit ihrem Bike durch den Auroville Dschungel gedüst ist oder den ungewohnten Sternenhimmel von der Dachterrasse aus beobachtet hat. Im Hintergrund das Rauschen der Palmen im Wind mit scheppernder Tempelmusik. Köstlich.

Den Grad der Veränderung, den jeder von uns gemacht hat, wurde uns mit Briefen vor Augen gehalten, die wir ein gutes Jahr zuvor bei der Vorbereitung auf Auroville an uns selbst verfasst hatten. Einige sind wie Lea gelassener geworden und haben gelernt dem Schicksal zu vertrauen, andere mussten wie Kaspar über ihr jüngeres Ich lachen, oder feststellen, dass die Probleme Sorgen uns Ängste von vor einem Jahr noch fast dieselben sind. Was sich aber verändert hat, ist mal selbst und wie man damit umgeht. Sonntags gab es noch Besuch von Isa, Georg, Mira, Fidelis und einigen ehemaligen Weltwärtslern. Eine gute Chance sich auszutauschen oder auch bei Regen schwimmen zu gehen und sich dann mit Decken und Keksen ins Warme zu setzen.

Für viele von uns war der Seminar sehr früh. Eine Woche vorher hatten wir uns gerade erst am Dubai Airport verabschiedet und sind in kleineren Gruppen nach München, Frankfurt und Hamburg geflogen. Aber jetzt schauen wir mal was die Zukunft bringt. Das Leben nach einem Jahr Auroville.

Viele von uns betreten gerade Neuland und fangen ihr erstes Studium an oder suchen ihrem ersten Arbeitsplatz, wie Susanne, die schon ihr Diplom hat und ins Berufsleben einsteigen will.

Von daher hieß es Abschied zu nehmen und sich auf ein neues Leben einzulassen. Viele planen aber schon, zu den AV-Tagen im nächsten Jahr zu kommen. Mal sehen, was dann aus uns geworden ist.

Caro, Lea & Kaspar


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